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ECVAET 3 - Die europäische Meisterausbildung in der Veranstaltungstechnik

Die Fortsetzung der erfolgreichen Bildungsforschungsrojektserie ECVAET und ECVAET 2, zur Entwicklung und Förderung länderübergreifender Berufsbildung an der Schnittstelle zur Hochschulbildung.

GPOCS ist als Forschungspartner, für das Projektmanagement und die Projektadministration im Projekt ECVAET 3 (2015-2017) tätig. Die Projektdetails sind der Webseite www.ecvaet3.eu zu entnehmen.

Für die vorbildliche Projektarbeit erhielt das KMU-Zentrum mit GPOCS in Liechtenstein mit dem Lifelong Learning Award 2013 eine besondere Auszeichnung verliehen.

 

Logo ECVAET 3

Aus der Projektbeschreibung

Für die Berufsbildung in der Veranstaltungstechnik existieren in Europa unterschiedliche Ausbildungen sowie kaum wechselseitige Anerkennungen zwischen den Ländern. Es zeigt sich, dass immer mehr qualifizierte Fachpersonen am Arbeitsmarkt gefragt sind, vor allem im internationalen Umfeld. Grossveranstaltungen, an denen mehrere Nationen teilnehmen, bedürfen einer enormen Vielzahl an spezifisch ausgebildeten Spezialisten in der Veranstaltungstechnik. Die oftmals grenzüberschreitenden Produktionen erfordern den international flexiblen und rechtskonformen Einsatz dieser Fachkräfte. Einen zentralen, wesentlichen und wichtigen Aspekt stellt der sicherheitsrelevante Bereich dieser Ausbildung dar. So gilt es, international und national je unterschiedliche Normen und Rahmenbedingungen in der Veranstaltungstechnik zu berücksichtigen, bereits die Unterschiede auf nationaler Ebene zwischen den Bundesländern oder Kantonen und Gemeinden stellt für die Akteure der Veranstaltungstechnik eine grosse Herausforderung dar. Bei jedem Event und vor allem bei Grossveranstaltungen steht jeweils die Sicherheit für BesucherInnen, TeilnehmerInnen, FacharbeiterInnen und Mitwirkende im Mittelpunkt. Für die Anforderungen an eine einheitliche und anerkannte berufliche Bildung in der Veranstaltungstechnik leistet das Projekt ECVAET 3 einen Beitrag, welcher als Grundlage für die Diskussion und Implementierung in den Partnerländern herangezogen werden kann.

Die Schaffung von Transparenz im Bereich von Aus- und Weiterbildungen ist daher die erste Voraussetzung für den Beginn einer EU-weiten, wechselseitigen Anerkennung von Qualifikationen. Im Projekt ECVAET 3 wird das Ziel verfolgt, für den deutschsprachigen Raum in Europa die Anforderung an eine Meisterausbildung für die Veranstaltungstechnik zu identifizieren und in einer nach den VQTS-Prinzipien gestalteten Kompetenzmatrix darzustellen, die damit verbundenen Sicherheitsaspekte in einer Sicherheitsmatrix abzubilden und in weiterer Folge Module für die Weiterbildung hin zu einer europäischen Meisterausbildung zu entwerfen. Damit soll eine Grundlage zum Anstoss der Diskussion und für die Prozesse zur Implementierung einer einheitlichen europäischen Meisterausbildung geschaffen werden.

Das Projekt setzt dabei auf den Ergebnissen von zwei vorangegangenen Projekten (ECVAET und ECVAET 2) auf und verwendet die darin entwickelten Produkte weiter. Alle Partner im Konsortium kommen aus dem Bereich der Bildungsforschung und Bildungsentwicklung und waren bereits Teil der früheren Konsortien. In ECVAET und ECVAET2 stand die Auseinandersetzung mit Kompetenzen und Fertigkeiten aus der Grundbildung / Lehrlingsausbildung in den deutschsprachigen Ländern im Vordergrund; im Folgeprojekt ECVAET 3 ist es nun die Qualifikation zum Meister in der Veranstaltungstechnik. Im ersten Arbeitsschritt werden die Weiterbildungen zum Meister in den Partnerländern erhoben, analysiert und in einer Studie dargestellt. Darauf aufbauend werden die vorliegenden Matrizen "Kompetenzmatrix" und "Sicherheitsmatrix" in der Veranstaltungstechnik weiterentwickelt hinsichtlich der erforderlichen Kompetenzen und Fertigkeiten zu einer europäischen Meisterausbildung. Anschliessend werden Module zur Ausbildung zum Meister entworfen. Alle Ergebnisse werden unter einbeziehen der Stakeholder der Branche und Bildungsforschung /-entwicklung einem Konsolidierungsprozess unterworfen.

Die Meisterausbildung in den verschiedenen Fach- und Handwerksberufen stellt die höchste Qualifikation in der Berufsbildung dar, wird jedoch international in unterschiedlichen Niveaus zugeordnet. Die für den Meister erforderlichen Management-, Organisation- und Führungsaufgaben Kombination von Berufsbildung und Hochschulbildung, welche ein weiteres Element der Untersuchungen im Projekt ist, besonders betreffend der für den Meister erforderlichen Management-, Organisations- und Führungsaufgaben zur Schaffung einer einheitlichen Möglichkeit der Zuordnung, ist eine Teilaufgabe des Projekts.

In ECVAET 3 soll somit ein weiterer Beitrag zur Entwicklung eines Europäischen Raums der Kompetenzen u. Qualifikationen geleistet werden, zur Schaffung von Transparenz in der beruflichen Bildung. Hierzu sind sechs transnationale Treffen geplant u. weitere virtuelle Arbeitstreffen. Im Projekt werden direkt die Ziele der Europäischen Agenda 2020 zur Schaffung eines einheitlichen Bildungs- u. Arbeitsraums adressiert. Das Projekt trägt bei zur Anerkennung u. Validierung von Kompetenzen und Qualifikationen, baut dabei auf erprobte Prozesse und Systeme auf (ECVET, EQF, VQTS). Darüber hinaus wirkt es auf folgenden Ebenen:
- Wachsender Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitsplätzen
- Eine globaler Wettbewerb um Talente: Internationalisierung der Bildung
- Außerordentliche Ausweitung des Lernens bieten und Nutzung von Potenzialen der IKT
- Komplementarität zwischen formalem, informellem und nicht formalem Lernen
- Notwendigkeit einer Annäherung von Bildung an die Bedürfnisse der Arbeitswelt